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Rodolpho Guglielmi di
Valentino, der 1913 in die USA emigrierte, arbeitete zunächst als Tänzer
bis er in seinen ersten Filmen als eleganter Gigolo zu sehen war. Durch den
Film "Die vier apokalyptischen Reiter" , in dem er den
Tangotänzer Julio verkörperte, wurde er über Nacht zum Star. Seine
männliche und verführerische Ausstrahlung ließen ihn unangefochten zum
einzigen männlichen Sexsymbol seiner Zeit werden. Der Mythos
"Valentino" war geboren. Die Typisierung zum
"Latin Lover" wurde jedoch Valentinos weitaus größerem
schauspielerischen Potential nicht gerecht. Nur in eigenen Produktionen
("Der Adler" und "Der Sohn des Scheichs") durfte er
auch humorvolle und ironische Aspekte in seinen Rollen verkörpern.
Seine wichtigsten Filme:
"Die vier apokalyptischen Reiter" (1921)
"Der Scheich" (1921)
"Blut und Sand" (1922)
"Der junge Maharadschah" (1922)
"Moran of the Lady Letty" (1922)
"Der Adler" (1925)
"Der Sohn des Scheichs" (1926)
Sein heutiger Ruhm basiert zum
großen Teil auf seinem skandalumwitterten Privatleben, seinen zahlreichen
Affären und wilden Gerüchten. Die Traumhochzeit mit dem Stummfilmstar
Pola Negri stand kurz bevor. Sein plötzlicher und früher Tod führte in
Hollywood zu einer Massenhysterie. Mehrere seiner Fans sollen nach Erhalt
der Nachricht Selbstmord verübt haben. |