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Der Schwede Lauritz Stiller
entdeckte die Stockholmer Arbeitertochter Greta Lovisa Gustaffson, änderte
ihren Namen und nahm sie mit nach Hollywood. Ihre natürliche Schönheit,
ihre scheue Art und Zurückhaltung wurden schnell zu ihrem Image als
unnahbare, geheimnisvolle, göttliche und unerreichbare Frau. Sie spielte
meistens tragische Heldinnen, die in einer unausweichend tragisch endenden
Liebesgeschichte ihrem Schicksal nicht entrinnen konnten. Greta Garbo galt
zu ihrer Zeit und weit danach als schönste Frau der Welt, erhielt den
Beinamen "die Göttliche" und wurde zum Inbegriff des Stars.
Ihre wichtigsten Filme:
"Luffar-Peter" (1922)
"Gösta Berlings Saga" (1924)
"Die freundlose Gasse" (1925)
"Anna Karenina" (1927 und 1935)
"Das göttliche Weib" (1928)
"Anna Christie" (1930)
"Mata Hari" (1932)
"Grand Hotel" (1932)
"Königin Christine" (1933)
"Die Kameliendame" (1936)
"Maria Walewska" (1937)
"Ninotchka" (1939)
"Die Frau mit den zwei Gesichtern" (1941)
Der Kriegsausbruch war einer
der Gründe, warum sie sich aus dem Filmgeschäft zurückzog. Doch
ihr letzter Film "Die Frau mit den zwei Gesichtern" wurde ein
Flop. Nach über zwanzig Kinojahren und 24 Filmen beendete Greta Garbo ihre
Filmlaufbahn, um sich in ihr Privatleben zurückzuziehen. Einen
"Oscar" für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie nie.
Nach ihrer Karriere erlangte sie Kultstatus. Ihre Filme wurden von
mehr Zuschauern besucht als zu ihrer aktiven Filmzeit. Auch diese Tatsache
festigte ihren Mythos. |